Neuer Referent für Arbeit und Beschäftigung bei der Bezirksstelle

Ein Gespräch mit Markus Sinn

Wochenende für junge FrauenReferent für den Fachbereich Arbeit und Beschäftigung bei der Bezirksstelle
Markus Sinn, Referent für den Fachbereich Arbeit und Beschäftigung bei der Bezirksstelle

Der Sozialpädagoge Markus Sinn ist seit Juli neuer Referent für den Fachbereich Arbeit und Beschäftigung bei der Bezirksstelle. Im Interview erzählt er von seiner Arbeit und was ihn als neuen Referenten besonders antreibt.

Herr Sinn, was ist Ihr beruflicher Hintergrund?

Ich habe zunächst Groß- und Außenhandelskaufmann gelernt und später Soziale Arbeit in Berlin studiert. Mittlerweile bin ich schon seit mehr als 25 Jahren bei der Diakonie tätig.

Viele Referent*innen haben eine Doppelfunktion inne. Sie sind beratend für die Bezirksstelle tätig, aber auch im operativen Geschäft. Herr Sinn, was machen Sie, wenn Sie nicht gerade für die Bezirksstelle arbeiten?

Ich leite die Arbeitswelt der Diakonie München und Oberbayern. Sie hat zur Aufgabe, Menschen mit Beeinträchtigung durch Qualifikation, Beschäftigung und Arbeitsangebote beruflich zu fördern. Umgesetzt wird das in drei Inklusionsfirmen, 12 Ausbildungs- und Servicebetrieben, drei Beratungsstellen sowie einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung.

Was werden Ihre Aufgaben als Referent der Bezirksstelle sein?

Ich werde Bezirksstelle und Träger zu aktuellen sozialpolitischen Entwicklungen im Bereich Arbeit und Beschäftigung informieren und beraten. Im Austausch mit den anderen Referent*innen gilt es, strukturelle Probleme zu identifizieren und Positionen zu entwickeln. Ich werde diese diakonischen Positionen in unterschiedliche Gremien einbringen und bei der Erstellung von Stellungnahmen mitwirken.

Was sind Ihrer Meinung nach aktuell die großen Herausforderungen im Bereich Arbeit und Beschäftigung?

Die schwache Konjunktur ist ein Problem. Sie wirkt sich in zweifacher Weise aus: Die Auftragslage in der Produktion hat nachgelassen und die öffentlichen Haushalte stehen unter großem finanziellen Druck. Mit dem Rückgang der Mittel möglichst klug umzugehen und gleichzeitig Ausschau nach neuen Auftragsfeldern zu halten – das sind die großen Herausforderungen.

Was motiviert Sie? Worauf freuen Sie sich besonders?

Mich motivieren die Menschen, die bei uns beruflich gefördert werden. Sie haben unsere bestmögliche Unterstützung verdient. Als Referent der Bezirksstelle dafür gute Rahmenbedingungen zu schaffen, spornt mich an. Ich freue mich, auf den fachlichen Austausch in der Bezirksstelle, neue Gremien kennenzulernen und meinen Horizont zu erweitern.


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